Sanitisierung von Rein- und Reinstwassersystemen Wirkstoff: Ozon in gelöster Form

Lagerung und Verteilung von Rein- und Reinstwasser

Wasseraufbereitungsanlagen müssen aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten mit einer möglichst hohen Auslastung betrieben werden. Der Betrieb sollte nur dann unterbrochen werden, wenn Regenerierungen, Spülvorgänge und Desinfektionen vorgenommen werden. Nur eine kontinuierliche Betriebsweise moderner Aufbereitungsanlagen verhindert eine mögliche Verkeimung des Systems. Dies muss bei der Auslegung der Anlagen  unter Berücksichtigung des Bedarfs aller Verbraucher mit betrachtet werden. Diese Betrachtungen wirken sich auf die Dimensionen/Volumina der Lagerung und Verteilung aus. 

Die am häufigsten angewendete Lagerung ist die Kaltlagerung bei 15-20°C und Verteilung bei Raumtemperatur. Bei der Verteilung kommt es durch verschiedene Faktoren häufig zu einer unvermeidbaren Temperaturerhöhung des Systems. Dies sind z.B. erhöhte Umgebungstemperaturen im Sommer und die Abwärme anderer Anlagen sowie die zusätzlich eingebrachte kinetische Energie der Pumpsysteme und die umgewandelte kinetische Energie durch Rohrreibung entstandener Druckverluste.

Kaltsanitisierung

Die Kaltsanitisierung von Lagerungs- und Verteilsystemen von Reinstwasser wird in der Regel mit Ozon realisiert. Das Ozon wird mittels einem Ozongenerator durch Elektrolyse direkt aus dem Reinstwasser generiert und liegt in gelöster Form vor. Der Lagerbehälter wird dabei kontinuierlich unter Ozon gehalten. Mittels einem UV-Strahler bei bestimmter Wellenlänge im Ringvorlauf, wird das gelöste Ozon nach der Sanitisierung wieder vernichtet. Durch ein dem UV-Strahler nachgeschaltetes Ozonmessgerät kann die Ozonvernichtung sowie die erforderliche Ozonkonzentration bei der Sanitisierung des Ringleitungssystems überwacht werden.

Entsprechende Systeme können wir kundenspezifisch je nach Anlagengröße und Bedarf auslegen, errichten und in Betrieb nehmen.

Sanitisierung mit mobilen Systemen

MTJ verfügt über selbst entwickelte Ozongeneratoren mit einer Stromeffizienz von bis zu 20%. Zusätzlich wurden transportable Systeme entwickelt, die beim Kunden vor Ort an die Anlagentechnik angeschlossen werden können. Eine Sanitisierung des gesamten Systems ist somit sehr einfach und innerhalb eines Werktages ohne Ausspülen und Wasserverschwendung möglich.

Abb.: Mobiles Sanitisierungssystem für Reinstwasseranlagen bei einem Einsatz im Pharmabereich

Abb.: Ozonmeßgerät zur Erfassung der Ozonkonzentration, des pH-Wertes und der Temperatur mit Protokollierung der Daten

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